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Heilpflanzenschule - Galerie/Fotos

Das Kräuterjahresrad und der Härzlibaum

Während dem Herbst 2009 und dem Frühling 2010 erstellten wir neben unserem Haus einen speziellen Kräutergarten. Da wir uns sehr eingehend mit den Rhythmen der Zeit beschäftigen war es uns ein Anliegen die zeitlichen Stationen im Jahr bildlich darzustellen. Aus dieser Idee entwickelte sich das Venus-Kräuterjahresrad. Das Kräuterrad ist nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Symbolisch sind für die vier Elemente Feuer Süden, Luft Osten, Wasser Westen und Erde Norden Tontafeln mit den Alchemistischen Symbolen für die vier Elemente eingegossen. Die vier Speichen entsprechend den Himmelsrichtungen deuten auf die vier Sonnwenden hin. Die weiteren vier Speichen deuten auf die Stationen zwischen den Sonnwenden hin. So wird im Norden auf die Wintersonnwende hingewiesen, der längsten Nacht und des kürzesten Tages. Die nächste Speiche deutet auf das Fest der Lichtmess, wo die Tage wieder sichtlich länger werden und die Wintersonne wieder deutlich an Kraft gewinnt. Die nächste Speiche zeigt nach Osten und steht für die Frühjahrssonnwende, den Frühlingsanfang, wo die Nacht gleich lang ist wie der Tag. Die Speiche zwischen Frühjahrs- und Sommersonnwende steht für das Fest Ostara, Ostern, oder früher der Nacht der wilden Weiber der Walpurgisnacht. Symbolisiert Lebensfreude, Liebe, Fruchtbarkeit und das Erblühen. Nach Süden ist die Speiche des Sommerbeginns des längsten Tages und der kürzesten Nacht ausgerichtet. Das ist der Höhepunkt im Jahr, Mutter Erde zieht nun ihre Kraft langsam wieder zurück die Tage werden wieder kürzer. Die nächste Speiche gilt der Zeit zwischen Sommersonnwende und Herbsttag und Nachtgleiche. Maria Himmelfahrt Mitte August die Zeit der Kräuterweihe. Die Zeit der Ernte mit dem Schnitterfest oder der „Sichletä“. Schon kommt langsam der Herbst mit der Tag und Nachtgleiche dem Westen und dem Element Wasser zugewannt. Die Natur beginnt sich zu verfärben und zieht ihre Kräfte immer mehr zurück. Die letzte und achte Speiche steht für Allerheiligen. Die Natur ist zu Ruhe gekommen. Die Zeit der Erholung und Besinnung. Die Zeit der Erinnerung an die Ahnen und an dieVergänglichkeit. Das Jahr hat sich geschlossen und wird im gleichen Rhythmus immer und immer wiederkehren. In der Mitte abgesenkt umgeben mit einer Trockenmauer ziert sich die Venusblume. Als Symbol der Quintessenz die übergeordnete Harmonie aus der Vier. Als Entsprechung der Planetenbahnen unserer Mutter Erde und der Venus. Die runde Holzbank lädt ein, um sich in diese Naturgesetzmässigkeiten einzulassen oder sich von den Düften der wunderbaren Kräuter, die zwischen den Speichen wachsen, zu inspirieren. Neben dem Kräuterrad steht eine wunderbare Linde der „Härzlibaum“ unter dem ein Herz entstand mit einem „Bänkli“ für Verliebte. Als Abschluss und Schutz verläuft ein Hügelbeet mit einer Vielzahl von verschiedenen Heilpflanzen und Blumen dem Weg entlang. Ein weiterer Platz der den Menschen zusteht die auf dem Brunnmatthof eine Weiterbildung, eine Klausur, ein Kräuterrendezvous besuchen oder sonst zu Besuch sind.

Bilder zum Projekt Kräuterjahresrad